Die Kulturpreisträger musizieren trotz Schnee und Glatteis

Gößweinstein — Basilika-Konzerte sind immer ein Genuss und meist auch ausverkauft. Zum Konzert der Kulturpreisträger des Landkreises Forchheim kamen jetzt aber nur rund 150 Besucher. Dies lag aber nicht an den Mitwirkenden, die ganz ausgezeichnete und hervorragende geistige Musik darboten, sondern wohl am Wetter. Denn die ganze Gegend rund um Gößweinstein war eingeschneit, die Straßen glatt.

Den schwungvollen Auftakt machte das Blechbläserensemble Hundshaupten unter der Leitung von Bernhard Jörg mit dem Instrumentalstück „Trumpet Tune“ von John Stanley (1712-1786) nach dem Arrangement von Roger Harvey. Bei der nachfolgenden Adventskantate für Männerchor, Solo-Sopran, Flöte und Streicher von Friedrich Zipp (1914-1997) waren Lieder wie „Machet die Tore weit“, „Maria durch ein Dornwald ging“ oder am Schluss „O Heiland, reiß die Himmel auf“ zu hören. Besonders Sopranistin Stephanie Spörl überzeugte hier mit ihrer klaren Stimme.

Von Louis Vierne (1870-1937) ist das Stück „Carillon de Westminster“, das Regionalkantor Georg Schäffner an der herrlichen Basilikaorgel in Szene setzte. Aus Forchheims sächsischem Partnerlandkreis Pirna war das Streichquartett Collegium Instrumentale Pirna nach Gößweinstein gekommen, das unter andrem Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) „Divertimento in F-Dur“ perfekt erklingen ließ.

Vom großen MännerchorEintracht Reuth waren unter der Stabführung von Erich Staab unter anderem die Adventslieder „Warten auf Bethlehem“, „Advent du schöne Zeit“ und „Ein Licht kam aus der Ewigkeit“ zu hören. „Denn uns ist heut` ein Kind geboren“ aus „Messias“ von Georg Friedrich Händel (1685-1759) war das Abschlusslied aller Mitwirkenden.

Pater Flavian Michali hatte die Gäste begrüßt. Landrat Reinhardt Glauber (FW) sprach das Schlusswort zu diesem beachtlichen Konzert.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Fränkischer Tag vom 04.12.2012, Bericht und Fotos von Thomas Weichert